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Google AdSense für Blogs – lohnt sich das wirklich?

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8. Juni 2025

Wenn Du mit Deinem Blog Geld verdienen willst, stolperst Du früher oder später über Google AdSense. Klingt erstmal super einfach: Werbeanzeigen einbauen, ein bisschen Traffic generieren, und schon rollt der Rubel – oder? Leider sieht die Realität oft etwas anders aus. Ich weiß das, weil ich genau da auch mal stand. In diesem Beitrag erzähle ich Dir offen, wie ich AdSense nutze (oder eben nicht mehr), was wirklich funktioniert, worauf Du achten solltest – und wann Du lieber andere Wege einschlägst.


Was ist Google AdSense überhaupt?

Kurz gesagt: AdSense ist ein Werbenetzwerk von Google. Du bindest auf Deinem Blog automatisch generierte Anzeigen ein, die zu den Interessen Deiner Besucher passen. Wenn jemand darauf klickt oder sie ansieht, bekommst Du eine kleine Vergütung. Die Anzeigeplätze kannst Du frei definieren – Sidebar, innerhalb von Texten, über oder unter dem Beitrag. Google macht den Rest.

Klingt bequem – und das ist es auch. Aber gerade weil es so einfach ist, neigen viele dazu, AdSense zu früh oder falsch zu nutzen. Und genau das verhindert oft, dass der Blog wirklich profitabel wird.


Meine ehrliche Meinung zu AdSense auf neuen Blogs

Ich habe bei meinem allerersten Blog ganz euphorisch gleich in der ersten Woche AdSense eingebaut. Weißt Du, was ich verdient habe? In drei Monaten vielleicht 2,40 Euro. Das Problem war nicht der Code oder die Technik – das Problem war, dass ich noch keinen echten Traffic hatte. Und das ist bei fast allen neuen Blogs so. AdSense funktioniert erst dann sinnvoll, wenn Du viele Besucher hast – und zwar nicht 100 am Tag, sondern eher 500, 1000 oder mehr.

Außerdem: Die Klickpreise variieren stark. In manchen Nischen bekommst Du für einen Klick 0,02 Euro, in anderen 1,50 Euro. Aber die hochbezahlten Klicks sitzen meist in stark umkämpften Bereichen wie Finanzen oder Versicherungen – und da ist es schwer, mit einem neuen Blog Fuß zu fassen.


Was Du vor dem Start mit AdSense wissen musst

Bevor Du überhaupt über AdSense nachdenkst, solltest Du ein paar Grundlagen schaffen. Sonst wirst Du nur frustriert sein, warum das Geld ausbleibt.

Die wichtigsten Voraussetzungen für AdSense auf Deinem Blog

Ich sag Dir ganz direkt: Du brauchst drei Dinge, damit AdSense überhaupt Sinn ergibt:

  1. Guten Content, der Besucher auf Deine Seite bringt.
  2. Stabilen, organischen Traffic, idealerweise aus Google.
  3. Eine Nische, in der überhaupt Werbung geschaltet wird – denn nicht jeder Themenbereich bringt gute Anzeigen.

Wenn Du diese drei Punkte noch nicht erreicht hast, ist AdSense wie ein Kaffeeautomat im Keller: Er funktioniert, aber keiner kommt vorbei, um etwas zu trinken.

Sobald Du aber ein paar hundert Besucher täglich auf Deine Seite ziehst, kann AdSense zumindest ein passives Grundrauschen einbringen – quasi als Basiseinnahme. Aber es sollte niemals Dein einziger Plan sein.


Wie viel verdient man mit AdSense wirklich?

Das ist eine Frage, die ich regelmäßig höre – und die ehrliche Antwort lautet: es kommt darauf an. Es gibt Blogs, die mit 1000 Besuchern am Tag 5 Euro verdienen, und andere, die mit 10.000 Besuchern keine 10 Euro einnehmen. Warum? Weil die Klickpreise (CPC – Cost per Click) extrem schwanken.

Eine grobe Übersicht: So unterschiedlich kann der Verdienst ausfallen

Bevor ich Dir die Spanne zeige, kurz zur Einordnung: Ich habe mehrere Blogs in ganz unterschiedlichen Nischen betrieben – Garten, Finanzen, Heimwerken, Reisen. Und ich habe dabei einiges gelernt.

NischeBesucher/TagEinnahmen/Tag mit AdSense
Garten1500ca. 2–4 €
Finanzen1000ca. 5–10 €
Heimwerken1200ca. 3–5 €
Reiseblog800ca. 1–2 €

Diese Zahlen sind nicht allgemeingültig – sie hängen vom Layout, den Anzeigenformaten und der Position ab. Aber sie geben Dir eine realistische Erwartung, was möglich ist. Und ja: Es ist oft weniger, als man denkt.

Tipp: Wenn Du mit AdSense startest, beobachte genau, welche Seiten am besten performen, und optimiere gezielt diese Artikel. Platziere Anzeigen dort, wo Leser besonders aktiv sind – etwa zwischen zwei relevanten Absätzen.


Wie Du AdSense sinnvoll auf Deinem Blog einbaust

Ich habe selbst eine Weile gebraucht, um zu verstehen, wo Anzeigen wirklich funktionieren – und wo sie einfach nur stören. Zu viel Werbung schreckt Leser ab. Zu wenig bringt nichts. Du brauchst also ein Gleichgewicht.

Diese Anzeigenformate haben sich für mich bewährt

  1. In-Article-Anzeigen: Direkt zwischen zwei Absätzen. Sie sehen unauffällig aus und stören den Lesefluss nicht zu sehr.
  2. Anzeigen unter dem Titel: Besonders bei informativen Beiträgen (z. B. Ratgeber) kann das gut funktionieren.
  3. Sticky-Anzeigen am unteren Rand (mobil): Diese bringen oft viele Klicks, weil sie ständig sichtbar sind – allerdings nur bei aktiviertem Auto-Anzeigen-Format von Google.

Wichtig ist, dass Du regelmäßig kontrollierst, wie Deine Anzeigen performen – und nicht einfach „drauflos“ platzierst. Die besten Ergebnisse habe ich erzielt, wenn ich nur zwei bis drei Anzeigen pro Seite eingebaut habe. Mehr ist selten sinnvoll.


Wann Du lieber nicht auf AdSense setzen solltest

Das klingt jetzt vielleicht widersprüchlich, aber ich meine es ernst: Nicht jeder Blog sollte AdSense nutzen. Vor allem dann nicht, wenn Du eigene Produkte oder Affiliate-Links einsetzt. Warum? Weil AdSense Dich ausbremst. Die Anzeigen leiten Deine Besucher weg – oft sogar zu Deinen direkten Mitbewerbern.

Ich habe zum Beispiel auf meinem Affiliate-Blog über Werkzeuge AdSense ausprobiert. Ergebnis: Leute klickten auf Anzeigen für Baumärkte und verließen meine Seite – statt meine Empfehlungen zu lesen. Die Einnahmen waren minimal, der Verlust an potenziellen Käufern aber groß.

Wenn Du also gezielt auf Produktverkäufe setzt, streiche AdSense lieber komplett. Konzentriere Dich auf Conversion, nicht auf Anzeigenklicks.


Für wen lohnt sich AdSense wirklich?

AdSense kann ein solider Baustein in Deinem Monetarisierungs-Mix sein – wenn Du genug Traffic hast, in einer lukrativen Nische arbeitest und keine besseren Einnahmequellen blockierst. Für Hobby-Blogs oder als Nebenverdienst ist es okay. Aber es ist kein Gamechanger und schon gar kein passives Einkommen von heute auf morgen.

Mein Rat: Bau erstmal hochwertigen Content auf. Optimiere Deine Artikel für Suchmaschinen. Sorge für echten Mehrwert. Und wenn der Traffic stimmt – dann kannst Du AdSense testweise einbauen und schauen, ob es für Deinen Blog passt.


FAQ – Häufige Fragen zu Google AdSense

Wie viele Besucher braucht man für AdSense?
Es gibt keine Mindestanzahl, aber unter 500 Besuchern pro Tag sind die Einnahmen meist sehr gering. Realistisch wird es ab ca. 1000 Besuchern täglich.

Kann ich AdSense mit Affiliate-Marketing kombinieren?
Ja, technisch ist das möglich. Aber achte darauf, dass sich die Anzeigen nicht mit Deinen Affiliate-Links beißen. Manchmal ist weniger mehr.

Was ist besser: AdSense oder direkte Werbepartner?
Direkte Werbepartner bringen oft höhere Einnahmen, sind aber schwerer zu gewinnen. AdSense ist einfacher, aber meist schlechter bezahlt.


Checkliste: So machst Du Deinen Blog fit für AdSense

  • Erstelle mindestens 20 hochwertige Beiträge mit echtem Mehrwert
  • Sorge für stabiles, organisches Wachstum (SEO, Pinterest, Social Media)
  • Analysiere Deine Nische: Gibt es Anzeigen? Sind Klickpreise lohnenswert?
  • Teste AdSense zunächst auf einzelnen Artikeln, nicht pauschal auf der ganzen Seite
  • Nutze maximal 2–3 Anzeigen pro Beitrag – Qualität vor Quantität
  • Beobachte regelmäßig die Einnahmen pro Seite und optimiere gezielt
  • Verzichte auf AdSense, wenn Du stark auf Affiliate oder eigene Produkte setzt

Wenn Du ernsthaft Geld mit Deinem Blog verdienen willst, solltest Du AdSense nicht als Königsweg sehen – sondern als kleinen Teil eines größeren Plans. Ich helfe Dir gern dabei, den für Dich passenden Weg zu finden – schreib mir einfach, wenn Du Fragen hast.

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Hey, ich bin Andreas – ich habe mehrere Blogs erfolgreich monetarisiert – jetzt zeige ich dir, wie du Klick für Klick zum profitablen Blog kommst und deine Website endlich Geld verdient.