whitepress für Blogs

Whitepress für Blogs – Lohnt sich die Plattform wirklich?

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12. Juni 2025

Wenn Du schon eine Weile bloggst und endlich echte Einnahmen sehen willst, stolperst Du früher oder später über Plattformen wie Whitepress*. Vielleicht hast Du den Namen schon mal gehört, vielleicht sogar ein paar Euro damit verdient – oder Du fragst Dich gerade, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Ich kann Dir sagen: Ich habe beides erlebt. Die Euphorie über den ersten bezahlten Artikel – und die Ernüchterung, wenn monatelang gar nichts passiert.

In diesem Beitrag erzähle ich Dir offen und ehrlich, was Whitepress kann, wo seine Grenzen liegen und ob es sich für Blogger wirklich lohnt. Kein Bullshit, kein Marketing-Gelaber – sondern reale Erfahrungen aus der Sicht eines Bloggers, der seine Seiten selbst monetarisiert.


Was ist Whitepress überhaupt?

Whitepress ist eine Plattform, die Advertiser (also Unternehmen, Agenturen oder SEO-Dienstleister) mit Publishern (also Blogger:innen wie Dir und mir) verbindet. Der Deal: Du veröffentlichst gegen Bezahlung einen gesponserten Artikel auf Deinem Blog – in der Regel inklusive DoFollow-Link zur Seite des Werbekunden.

Das klingt im ersten Moment nach einfachem Geld – ist es aber nur, wenn man genau weiß, worauf man sich einlässt. Denn Whitepress ist kein Selbstläufer. Du wirst nicht einfach gefunden und reich. Aber es kann ein Baustein Deiner Monetarisierungsstrategie sein – wenn Du es klug angehst.


Meine ersten Schritte mit Whitepress

Ich habe Whitepress ziemlich früh ausprobiert – zu einer Zeit, als mein Blog noch keine großen Besucherzahlen hatte. Was mir sofort gefallen hat: Du kannst Dein Projekt schnell anlegen, Preise festlegen und sichtbar machen, wie Du arbeitest. Dabei wählst Du:

  • Themengebiete
  • Sprachen
  • Linkarten (Follow/Nofollow)
  • Preis pro Artikel

Ich habe mich damals bewusst dafür entschieden, nur Artikel anzunehmen, die gut zum Blog passen – und das war genau richtig. Denn die Qualität Deiner Veröffentlichungen entscheidet darüber, ob Du langfristig interessant bleibst oder als reiner Backlink-Spammer abgestempelt wirst.

Trotz kleinerer Reichweite kamen die ersten Anfragen – und plötzlich lagen da 150 Euro für einen Artikel auf dem Tisch. Klingt gut? War es auch. Aber es blieb nicht immer so.


So läuft ein Auftrag über Whitepress ab

Sobald ein Advertiser Deinen Blog für passend hält, bekommst Du eine Projektanfrage. Du siehst dann, worum es geht – oft mit Titelvorschlag, gewünschtem Linktext und Ziel-URL. Manchmal liefert der Auftraggeber den Text, manchmal musst Du ihn selbst schreiben (gegen Aufpreis).

Wenn Du annimmst, läuft alles über die Plattform: Kommunikation, Dateiübermittlung, Zahlungsabwicklung. Das macht den Prozess angenehm und professionell. Du musst Dich um nichts weiter kümmern, außer den Artikel zu prüfen und online zu stellen.

Was ich an Whitepress schätze: Die Plattform wirkt seriös, ist rechtlich auf der sicheren Seite und übernimmt sogar die Rechnungsstellung. Perfekt für den Einstieg.


Die große Frage: Wie viel kann man mit Whitepress verdienen?

Lass uns ehrlich sein: Reich wirst Du mit Whitepress nicht – es sei denn, Du hast zig Blogs mit viel Reichweite und SEO-Wert. Die Realität für die meisten von uns sieht anders aus. Ich verdiene mit einem Nischenblog zwischen 300 und 800 Euro im Monat – aber das hängt stark davon ab, wie aktiv die Werbekunden gerade sind.

Hier ein kurzer Überblick, was meiner Erfahrung nach realistisch ist – je nach Blogstatus:

BlogtypDomain AuthorityArtikelpreisAnfragen pro Monat
Neuer Blog (unter 1 Jahr)<2030–80 €selten
Etablierter Blog20–3580–150 €1–4
Autoritätsseite>35150–300 €3–10

Wichtig ist: Whitepress belohnt Qualität. Je besser Deine Domainkennzahlen, je professioneller Dein Auftritt, desto mehr wirst Du verdienen. Lass Dich nicht entmutigen, wenn anfangs wenig kommt – es ist ein langfristiges Spiel.

Was mir auch geholfen hat: Den Preis nicht zu niedrig ansetzen. Viele versuchen, mit Dumpingpreisen attraktiv zu wirken – aber das zieht leider die falschen Kunden an. Bleib bei dem Preis, der Deine Arbeit wirklich abbildet.


Meine Learnings nach über 2 Jahren mit Whitepress

Nach zahlreichen Aufträgen, zig Mails mit Agenturen und einigen Fehlern habe ich einiges gelernt – und genau das will ich Dir mitgeben. Nicht in Form leerer Tipps, sondern so, wie ich es selbst erlebt habe.

1. Du bist nicht nur Publisher, sondern auch Markenhüter

Es ist verlockend, jeden Artikel zu nehmen – besonders wenn das Geld knapp ist. Aber ein schlechter Link oder ein unpassender Text kann Deinem Blog langfristig schaden. Ich hatte einmal einen Artikel zu einem Thema, das absolut nicht passte – Google indexierte den Beitrag nicht. Seitdem prüfe ich jede Anfrage genau. Passt sie nicht zum Blog, lehne ich ab. Und das solltest Du auch.

2. Qualität zahlt sich aus – auch auf Whitepress

Ich habe irgendwann angefangen, meine Preise zu erhöhen und nur noch eigene Texte anzubieten. Der Effekt: Weniger Anfragen, aber deutlich bessere Kunden. Statt 70 Euro für schlechten Gastcontent gab’s plötzlich 220 Euro für hochwertige Texte, die ich mit echtem Mehrwert schreiben durfte.

Das hat nicht nur mehr Spaß gemacht, sondern auch meinen Blog gestärkt. Google mochte die Inhalte, die Kunden waren zufrieden – und ich hatte das Gefühl, fair bezahlt zu werden.

3. Whitepress ist keine Dauerlösung – aber ein guter Baustein

Langfristig solltest Du Dich nicht auf Plattformen verlassen. Sie sind wie ein Nebeneinkommen, nicht Dein Geschäftsmodell. Ich sehe Whitepress als Ergänzung: eine Möglichkeit, Leerlaufzeiten zu füllen, Kontakte zu knüpfen und Einnahmen zu stabilisieren.

Richtig spannend wird es erst, wenn Du selbst aktiv wirst, eigene Media-Kits verschickst oder Dir ein Netzwerk aufbaust. Whitepress* kann der erste Schritt dahin sein.


Lohnt sich Whitepress für Deinen Blog?

Ja – aber nicht um jeden Preis. Wenn Du einen thematisch sauberen Blog hast, auf Qualität achtest und weißt, was ein guter Link wirklich wert ist, kann Whitepress ein solider Einnahmekanal sein. Du brauchst Geduld, einen gewissen SEO-Wert und den Willen, auch mal Nein zu sagen.

Ich würde Dir raten: Teste die Plattform. Setz Deinen Preis nicht zu niedrig an. Und nimm nur Aufträge an, hinter denen Du stehen kannst. Dann wirst Du mit Whitepress nicht nur Geld verdienen – sondern auch lernen, wie professionelles Content-Marketing heute funktioniert.


FAQ – Häufige Fragen zu Whitepress

Wie viele Blogs sollte man auf Whitepress anmelden?
Du kannst problemlos mehrere Projekte gleichzeitig führen. Achte aber darauf, dass jeder Blog ein eigenes Profil hat – mit klarer Nische und vernünftiger Preisstruktur.

Wie oft kommen Aufträge über Whitepress?
Das hängt stark von Deiner Domain Authority, Deinen Preisen und der Nische ab. In aktiven Branchen (z. B. Finanzen, Gesundheit, Heimwerken) bekommst Du deutlich mehr Anfragen als in Randthemen.

Ist Whitepress aus SEO-Sicht gefährlich?
Nein – wenn Du sorgfältig arbeitest. Vermeide schlechte Inhalte, überoptimierte Linktexte oder massenhafte Backlinks. Google erkennt qualitativ hochwertige Sponsored Posts, wenn sie gut gemacht sind.


Checkliste: So startest Du mit Whitepress richtig

Hier sind die wichtigsten Schritte, um direkt durchzustarten – ohne Frust und ohne Fehler:

  • Lege Dein Projekt sorgfältig an – mit klarer Nische, gutem Beschreibungstext und realistischem Preis
  • Wähle gezielt aus, welche Artikel Du annimmst – Qualität vor Quantität
  • Biete eigene Texte an – das erhöht Deinen Wert und die Kontrolle
  • Antworte zügig auf Anfragen und kommuniziere professionell
  • Optimiere regelmäßig Dein Profil – auch die Preisstruktur
  • Nutze die Einnahmen für SEO, Design oder weitere Monetarisierung

Mit dieser Strategie wirst Du Whitepress nicht nur als Plattform nutzen – sondern als echten Hebel auf Deinem Weg zum profitablen Blog.


Wenn Du Fragen hast oder selbst schon Erfahrungen gemacht hast, schreib mir gerne – ich bin immer offen für den Austausch unter Gleichgesinnten.

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Hey, ich bin Andreas – ich habe mehrere Blogs erfolgreich monetarisiert – jetzt zeige ich dir, wie du Klick für Klick zum profitablen Blog kommst und deine Website endlich Geld verdient.